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GEO EPOCHE

126/2024
Magazine

GEO EPOCHE ist das Geschichtsmagazin von GEO. Jede Ausgabe ist einem historischen Thema gewidmet - Epochen wie dem Mittelalter, Staaten wie Preußen, Weltreligionen wie dem Judentum.

Geschichte schillernd und packend ohne Staub, Fußnoten und Zahlenkolonnen. Erzählt werden Geschichten über bedeutende Personen und dramatische Ereignisse, über Alltag und Kultur, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. In genauen historischen Rekonstruktionen sowie opulenten Bildessays und Experteninterviews, mit Karten und Infokästen wird die jeweilige Epoche zum Leben erweckt und vor allem deren Alltag sinnlich nacherzählt. „Wir nehmen die Leser mit auf eine Zeitreise“, so lautet das Credo von Chefredakteur Michael Schaper.

Liebe Leserin, lieber Leser

ALLTAG IM GETEILT EN LAND • Vier Jahrzehnte lang ist Deutschland in zwei Staaten gespalten, leben die Menschen in DDR und Bundesrepublik in ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Und doch gibt es Parallelen: Junge Männer dienen in der Armee, Familien träumen vom eigenen Heim oder einer Urlaubsreise, überall sehnt sich die Jugend nach Freiraum

ZWEI STAATEN, ZWEI ARMEEN • Nur gut zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs rücken in Deutschland wieder Wehrpflichtige in die Kasernen ein. In der Bundesrepublik schon im Frühling 1957, die DDR folgt 1962. Mit einem Unterschied: Junge Ostdeutsche können den Dienst nicht verweigern. Ihnen bleibt nur die harte Alternative als »Bausoldaten«

DIE SAAT DES SOZIALISMUS • Produktionsgenossenschaften mit teils mehreren Tausend Hektar beackern die Felder in der DDR: Um die Erträge zu steigern, hat die Führung die meisten Bauern enteignet und in Kollektive gezwungen. Die Staatliche Plankommission gibt den Takt vor – wie in allen Bereichen der Wirtschaft

KONKURRENZ AM WARENTISCH • Im Westen bringt der steile Aufschwung in den 1950er Jahren einen nie gekannten Wohlstand, lässt auch für die breiten Massen eine bunte Konsumwelt erblühen. Die wird zum Problem für die DDR-Führung: Denn die Güterpracht jenseits der Grenze zieht die Menschen magisch an – und erschüttert den Glauben an das eigene System

UNTER DEUTSCHEN DÄCHERN • Millionen Menschen suchen in beiden deutschen Staaten in der Nachkriegszeit nach Wohnraum. Obwohl die DDR das Recht auf eine angemessene Bleibe sogar gesetzlich festschreibt, gelingt dem SED-Staat die Lösung des Wohnungsproblems schlechter als dem Westen. Dort fließen gewaltige Subventionen in das Bauen

MIT DER KRAFT DER FRAUEN • Die DDR-Führung setzt auf Emanzipation und Gleichberechtigung, weil die weibliche Bevölkerung für den Aufbau des Landes unverzichtbar ist. So arbeiten in ostdeutschen Betrieben und Fabriken Männer wie Frauen — um den Preis, dass Eltern die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder weitgehend dem Staat überlassen müssen

DER WUNSCH NACH SONNE • In der DDR ist das Recht auf Urlaub — anders als in der Bundesrepublik — sogar in der Verfassung verbrieft. Doch in Wahrheit herrscht auch hier Mangel, denn die Plätze in den Ferienheimen von Betrieben reichen bei Weitem nicht aus. Für Reisen ins Ausland kommen nur die sozialistischen Bruderländer infrage

DIE SEHNSUCHT DER JUGEND • Das Streben nach Freiraum eint die Heranwachsenden in Ost und West — doch die Widerstände, die sie dabei überwinden müssen, sind mitunter sehr verschieden. Während sich in der DDR Jugendliche den Regeln des Regimes zu entziehen versuchen, sind sie in der BRD mit der Allgegenwart von Konsum und Materialismus konfrontiert

Ein GRENZFALL der GESCHICHTE • Die Spaltung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg ist anfangs weder geplant noch gewollt – nicht von den Siegern, noch weniger von den Deutschen selbst. Der Konflikt zwischen den einstigen Verbündeten aber reißt das Land entzwei

PATRI ARCH DES WESTENS Adenauer • Aus dem lang jährigen Oberbürgermeister von...


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Frequency: Every other month Pages: 164 Publisher: DPV Deutscher Pressevertrieb Edition: 126/2024

OverDrive Magazine

  • Release date: April 3, 2024

Formats

OverDrive Magazine

Languages

German

GEO EPOCHE ist das Geschichtsmagazin von GEO. Jede Ausgabe ist einem historischen Thema gewidmet - Epochen wie dem Mittelalter, Staaten wie Preußen, Weltreligionen wie dem Judentum.

Geschichte schillernd und packend ohne Staub, Fußnoten und Zahlenkolonnen. Erzählt werden Geschichten über bedeutende Personen und dramatische Ereignisse, über Alltag und Kultur, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. In genauen historischen Rekonstruktionen sowie opulenten Bildessays und Experteninterviews, mit Karten und Infokästen wird die jeweilige Epoche zum Leben erweckt und vor allem deren Alltag sinnlich nacherzählt. „Wir nehmen die Leser mit auf eine Zeitreise“, so lautet das Credo von Chefredakteur Michael Schaper.

Liebe Leserin, lieber Leser

ALLTAG IM GETEILT EN LAND • Vier Jahrzehnte lang ist Deutschland in zwei Staaten gespalten, leben die Menschen in DDR und Bundesrepublik in ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Und doch gibt es Parallelen: Junge Männer dienen in der Armee, Familien träumen vom eigenen Heim oder einer Urlaubsreise, überall sehnt sich die Jugend nach Freiraum

ZWEI STAATEN, ZWEI ARMEEN • Nur gut zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs rücken in Deutschland wieder Wehrpflichtige in die Kasernen ein. In der Bundesrepublik schon im Frühling 1957, die DDR folgt 1962. Mit einem Unterschied: Junge Ostdeutsche können den Dienst nicht verweigern. Ihnen bleibt nur die harte Alternative als »Bausoldaten«

DIE SAAT DES SOZIALISMUS • Produktionsgenossenschaften mit teils mehreren Tausend Hektar beackern die Felder in der DDR: Um die Erträge zu steigern, hat die Führung die meisten Bauern enteignet und in Kollektive gezwungen. Die Staatliche Plankommission gibt den Takt vor – wie in allen Bereichen der Wirtschaft

KONKURRENZ AM WARENTISCH • Im Westen bringt der steile Aufschwung in den 1950er Jahren einen nie gekannten Wohlstand, lässt auch für die breiten Massen eine bunte Konsumwelt erblühen. Die wird zum Problem für die DDR-Führung: Denn die Güterpracht jenseits der Grenze zieht die Menschen magisch an – und erschüttert den Glauben an das eigene System

UNTER DEUTSCHEN DÄCHERN • Millionen Menschen suchen in beiden deutschen Staaten in der Nachkriegszeit nach Wohnraum. Obwohl die DDR das Recht auf eine angemessene Bleibe sogar gesetzlich festschreibt, gelingt dem SED-Staat die Lösung des Wohnungsproblems schlechter als dem Westen. Dort fließen gewaltige Subventionen in das Bauen

MIT DER KRAFT DER FRAUEN • Die DDR-Führung setzt auf Emanzipation und Gleichberechtigung, weil die weibliche Bevölkerung für den Aufbau des Landes unverzichtbar ist. So arbeiten in ostdeutschen Betrieben und Fabriken Männer wie Frauen — um den Preis, dass Eltern die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder weitgehend dem Staat überlassen müssen

DER WUNSCH NACH SONNE • In der DDR ist das Recht auf Urlaub — anders als in der Bundesrepublik — sogar in der Verfassung verbrieft. Doch in Wahrheit herrscht auch hier Mangel, denn die Plätze in den Ferienheimen von Betrieben reichen bei Weitem nicht aus. Für Reisen ins Ausland kommen nur die sozialistischen Bruderländer infrage

DIE SEHNSUCHT DER JUGEND • Das Streben nach Freiraum eint die Heranwachsenden in Ost und West — doch die Widerstände, die sie dabei überwinden müssen, sind mitunter sehr verschieden. Während sich in der DDR Jugendliche den Regeln des Regimes zu entziehen versuchen, sind sie in der BRD mit der Allgegenwart von Konsum und Materialismus konfrontiert

Ein GRENZFALL der GESCHICHTE • Die Spaltung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg ist anfangs weder geplant noch gewollt – nicht von den Siegern, noch weniger von den Deutschen selbst. Der Konflikt zwischen den einstigen Verbündeten aber reißt das Land entzwei

PATRI ARCH DES WESTENS Adenauer • Aus dem lang jährigen Oberbürgermeister von...


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